Über Antje

Antje kam schon mit zwei erhobenen Mittelfingern aus ihrer Mutter geschlüpft. Antje-Style.

Das Mecklenburg der Neunziger Jahre war dann auch der ideale Ort, um endgültig zum Punk zu werden: Alles voller Nazis. Mittelfingerzeit.
Nach erfolgter Flucht im Jugendalter brachte Antje das Fanzine „Inkognito“ heraus und war damit eine der wenigen Frauen, die sich in der DIY- und Fanzine-Szene der 90er und 2000er engagierte.
Inzwischen seit über zwanzig Jahren in Berlin hängt sie zwar längst nicht mehr im Travolta oder Cortina Bob über dem Tresen, aber ihre Liebe zum Punk hat sie nie verloren.
Punk bedeutet für sie in erster Linie, nicht herumzujammern, sondern stattdessen selbst alles zu tun, was notwendig ist, um die Welt von all den Deppen zu befreien.
Und genau das tut sie - unermüdlich und nach wie vor mit zwei erhobenen Mittelfingern:
Antje-Style.